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GEW legt Entwurf für neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz vor: Dauerstellen für Daueraufgaben, Mindeststandards für Zeitverträge

UniDie GEW mahnt und fordert den Gesetzgeber zum Handeln auf: ein neues Wissenschaftszeitvertragsgesetz muss her! Um den Prozess zu beschleunigen, hat die Bildungsgewerkschaft einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt. „Neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind befristet beschäftigt, über die Hälfte der Zeitverträge hat eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Diese Verhältnisse gefährden nicht nur die Attraktivität des Arbeitsplatzes Hochschule und Forschung, sondern auch die Kontinuität und damit Qualität von Forschung und Lehre“, erklärte Dr. Andreas Keller bei der Präsentation am 16. Januar in Berlin.\n\n„Alle Daueraufgaben der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Forschung, Lehre und Verwaltung müssen auf Dauerstellen erledigt werden“, betonte Keller mit Blick auf eine zentrale Zielsetzung des Gesetzentwurfs. „Zeitverträge in der Wissenschaft sind nur dann akzeptabel, wenn sie tatsächlich der wissenschaftlichen Qualifizierung dienen oder die Stelle aus Drittmitteln finanziert wird.“ Darüber hinaus zielt der GEW-Gesetzentwurf auf Mindeststandards für Zeitverträge ab. Weiter macht sich die GEW für eine familienfreundliche Ausgestaltung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes stark – im Sinne eines Rechtsanspruchs auf Vertragsverlängerung, wenn Forschung und Wissenschaft mit Kinderbetreuung einhergehen.

http://www.gew-online.de/dms_extern/download.php?id=233772

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