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GEW-Stellungnahme zu Anträgen von CDU und FDP zur Stärkung der Bildungsqualität an Gymnasien

GEW-Logo_200pxAcht Expertinnen und Experten, unter ihnen der stellvertretende Vorsitzende der GEW NRW, Sebastian Krebs, stellten in der Landtagsanhörung am 11.03.2015 ihre Positionen zu den Anträge der Landtagsfraktionen von CDU und FDP zur Stärkung der Bildungsqualität an Gymnasien dar. Die GEW forderte dort in ihrer Stellungnahme die Chancengleichheit für alle Kinder ein, die sie im Gegensatz zu den Anträgen von CDU und FDP eher in den Schulen des längeres gemeinsames Lernen gewährleistet sieht als im gegliederten Schulsystem. Für die GEW steht außer Frage, dass auch am Gymnasium angesichts der auch dort zunehmenden Heterogenität ihrer Schülerinnen und Schüler die individuelle Förderung, mit den dazu notwendigen zusätzlichen Ressourcen, stärker in den Vordergrund des Unterrichts tritt und Förderung ein durchgängiges Grundprinzip des Unterrichts darstellt. Die Versetzungsordnung sollte deshalb im Sinne einer individuellen Förderung entsprechend angepasst werden. Anders als CDU und FDP in ihren Anträgen formulieren, setzt sich die GEW dafür ein, dass das Sitzenbleiben noch weiter in den Hintergrund treten sollte zu Gunsten von passgenauen Fördermaßnahmen. Die GEW fordert, dass die Ressourcen, die im Rahmen des Projektes „Komm mit – Fördern statt Sitzenbleiben“ dazu zur Verfügung gestellt wurden, wieder bereit gestellt werden.

http://www.gew-online.de/dms_extern/download.php?id=233886

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