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Neuer Erlass „Sicherheitsförderung im Schulsport“

Kasten14Etwas überraschend für viele und vor allem seltsamerweise mit rückwirkender Geltung sollte der neue Erlass des MSW zur Sicherheitsförderung im Schulsport neue Regelungen und vor allem fachliche Voraussetzungen für diejenigen, die Sport unterrichten, umsetzen. Die betroffenen Beschäftigten, die Schulleitungen und die GEW NRW waren ob dieser neuen Rechtslage mit ihren möglichen Folgewirkungen entsetzt. Über 50 Prozent des Sportunterrichts in Grundschulen werden erfolgreich fachfremd erteilt. Mit dem neuen Erlass fühlten sich viele KollegInnen „vom Platz gestellt“. Für alle Sportbereiche werden höchste Ansprüche gestellt: Ohne Hochschulausbildung oder Qualifizierung in der staatlichen Lehreraus- und -fortbildung darf ab sofort niemand mehr Sportunterricht erteilen oder eine AG im Ganztag leiten. Natürlich hat die Sicherheit der SchülerInnen oberste Priorität für alle Sportlehrkräfte, doch viele Schulen sind verunsichert, wie sie die Inhalte des Erlasses umsetzen sollen. Deshalb hat die GEW NRW von dem Ministerium gefordert, den Erlass zumindest in Teilen zurück zu nehmen oder aber die Vorgaben zu präzisieren. Dies ist dann auch durch eine Schulmail, die Verordnungscharakter besitzt, geschehen. Der Staatssekretär hat klar gestellt, dass alle, die bisher Sport unterrichtet haben und sich bewährt haben, dies auch weiterhin – auch fachfremd – tun können.

http://www.gew-online.de/dms_extern/download.php?id=233821

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