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Erstantrag

ELSA_NRWMenschen sind schwerbehindert, wenn bei Ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt.

Anstelle der Versorgungsämter sind seit dem 1. Januar 2008 die Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen für Aufgaben des Schwerbehindertenrechts zuständig. Bei diesen, den Sozialämtern der Gemeinden oder der größeren Städte, erhalten Sie ein Antragsformular zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises.

Der Antrag kann auch per Internet (online) gestellt werden. Die Web-Adresse lautet: → www.elsa.nrw.de. Unter dem Menüpunkt → Links & Downloads auf dieser Website können Sie ein Antragsformular herunterladen und ausdrucken. Sie können sich das Formular natürlich auch bei den Kreis- und Stadtverwaltungen abholen oder zuschicken lassen. Eine Liste der zuständigen Stellen finden Sie ebenfalls im Bereich → Links & Downloads.

Im Antrag sollten alle gesundheitlichen Einschränkungen angegeben werden, die nach Ansicht des Antragstellers Behinderungen darstellen. Besonders wichtig ist auch, in einer Anlage die Auswirkungen dieser Beeinträchtigungen – im Alltag, im Berufsleben, in der Freizeit und bei sozialen Kontakten – zu beschreiben.

Schwerbehindertenausweis

Der neue Schwerbehindertenausweis im Scheckkartenformat: alte Ausweise können bei der ausstellenden Behörde eingetauscht werden.

Wer über ärztliche Unterlagen verfügt, die den Antrag unterstützen, sollte diese in Kopie beifügen. Die Antrag stellende Person sollte in jedem Fall mit ihrem Hausarzt und/oder Ihren Fachärzten Kontakt aufnehmen, diese informieren und mit ihnen die Diagnose und die Beschreibung der Auswirkungen besprechen.

Die bearbeitende Stelle schickt Ihnen eine Eingangsbestätigung, die Sie in Kopie an Dez. 47.7 bei der Bezirksregierung Köln schicken sollten, da Sie schon ab Antragstellung dem Schutz durch das Schwerbehindertenrecht unterliegen und eine Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung vorgesehen ist.

Falls die selbst eingereichten ärztlichen Unterlagen nicht ausreichen, fordert die Feststellungsbehörde bei den angegebenen Ärzte weitere Unterlagen an.

Zur Feststellung des GdB, des Grades der Behinderung, zieht die Behörde eine Bewertungstabelle heran, die „Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit … nach dem Schwerbehindertenrecht“. Beträgt der GdB mindestens 50, wird ein Schwerbehindertenausweis ausgestellt. In diesem Fall sollten Sie eine Kopie der Vorder- und Rückseite auf dem Dienstweg an die Bezirksregierung Köln senden.

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